....wer macht denn sowas?

yKeen: 13 einfache und funktionelle Webdev Toolchain Elemente in 2019

Webdevelopment ist super. Webdevelopment ist anstrengend. Beide Aussagen stimmen. Es ist ein gutes Gefühl, sich mit vielen verschiedenen Technologien, Libraries, Best Practices, Tools und der dahinterstehenden Toolchain zu beschäftigen. Das Wissen, einen guten Gesamtüberblick über die Welt der aktuellen Webtechnologien zu haben ist großartig. Fast jede größere Entwicklung hat eine aktive, brodelnde Community, welche bereits viele der möglichen offenen Fragen beantwortet hat. Nebenbei ist es ein konstantes Wettrennen, am Zahn der Zeit zu bleiben, alte Komponenten der Toolchain zu aktualisieren und neue Libraries mit neuen Kern-Konzepten zu lernen. Erschwerend kommt hinzu, dass es nicht DEN Weg und DAS Set an Tools gibt um eine Aufgabe zu lösen, sondern unzählige. Und jede davon ist richtiger als alle anderen, jedenfalls wenn man auf die Communities dahinter hört. Dabei kann man leicht nostalgisch werden und Zeiten hinterhertrauern, in denen JQuery das allmächtige Werkzeug war. Gedanken über Deployment, Dependencies oder TaskRunner machten sich dalams die Wenigsten.

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Joomla: Ein Nachruf

Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe das starke Gefühl, irgendetwas am Content Management System Joomla ist in den letzten zwei Jahren anders geworden. Und ich meine nicht das gute Anders. Ok, ich habe mich jetzt sehr lange nicht mehr damit beschäftigt und so einige Releases verpasst. Aber hätten da nicht viel mehr verpasste Releases sein sollen? Hat Joomla tatsächlich so lange Release-Zyklen? Oder ist die einst sehr aktive Community mitsamt der vielen Komponenten-, Modul- und Template-Entwicklern zu Wordpress abgewandert? Jedenfalls suggeriert das die Grafik, die ein schneller Google Lookup ausspuckt. Marktanteil 2015 bisher bei CMS-Systemen: 60,7% WordPress, 7% immerhin Joomla an zweiter Stelle noch vor Drupal und Blogger. (Quelle)

Trotzdem bleibt ein Gefühl von Einsamkeit, wenn man um halb 3 in der Frühe auf der Suche nach Komponenten und Modulen ausschließlich nicht weitergeführte Projekte von alten Größen findet, die für das letzte Major Release von Joomla nicht mal mehr kompatibel sind. Verwaiste Projektseiten mit den letzten Updates Mitte 2013. Dazwischen immer mal wieder kostenpflichtige Komponenten mit dem Versprechen, sie können alles was ich brauche, aber mir nicht die Möglichkeit geben, das vorher zu testen. Immerhin scheint es noch einige Kreative zu geben, die ihre WordPress Templates auch für das große J veröffentlichen.

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